UMS-Arts

Kunst – Ideen – Lernen

Gemeinsam ein Motiv

Im Montagskurs haben mir meine Teilnehmer vorgeschlagen alle gemeinsam ein Motiv zu malen. Ausgesucht haben sie sich als Basis eines meiner Fotos aus dem Urlaub in Jordanien: Granatäpfel, die an der Straße als Angebot für deren Saft lagen.

Also, viele Rottöne, manchmal auch zu viel Farbe 😉 

Diese Fotos zeigen die bereits fortgeschrittenen Anfänge. Wir alle waren begeistert, wie unterschiedlich die Gemälde trotzdem waren.

Heute begann der neue Kurs, und Jutta hat sich dem Thema nocheinmal anders genähert. Wir können gespannt sein…

Auch in meinem Portfolio…

Bildrettung ist auch Teil meines Portfolios.

Gibt es ein Bild, das nicht so gelungen erscheint, so dass man es nicht aufhängen mag, obwohl es doch ein Traumbild ist, wofür man sogar schon einen Platz bereitet hat – male es nicht über, sondern frage mich, was du tun solltest, um es zu retten, oder lass es mich beenden.

Acryl, Öl, Pastell oder auch Zeichnungen stelle ich mich.

Aquarelle sind nicht immer zu retten.

Schreibt oder ruft mich am besten an.

Kurs-Werk: Jutta

Sie hat ein breites Interessengebiet: von Landschaft, über Stillleben bis zu Illustrationen und viel Herz für Tiere: Krähen, Ziegen, Gänse. Ihr bevorzugtes Medium ist Gouache, aber sie wagt sich auch immer an Anderes heran.

Aber hier ein paar ältere Arbeiten, bei denen ich ihr u.a. über die Schulter geschaut habe.

Kurs-Werk: Britta W.

Britta hat eine Vorliebe für Acylfarben, Rot, Tiere und Stillleben. Sie wagt sich nicht nur an große Tiere, sondern auch an große Formate. Der Stier isgt 70x100cm groß.

Ganz spontan

Heute fand ich in meinem kleinen Einkauf eine angematschte Mandarine. Armes Ding, aber ich fand es zu schade, ihren heilen Teil gleich zu vertilgen und den Rest wegzuwerfen.

Ja, manchmal sind es solche Impulse von außen, die mich im Moment ins Atelier „treiben“.

Passenderweise fiel mit der kleine uralte Verbandkasten aus der Werkstatt meines Vaters in die Hände. Nichts passte besser zu zum Mandarinenpatienten.

 

 

 

Na, und wer ist hier nun der Patient? Ich bin sicher, ihr werdet es erkennen.

Wenn ich mit dem Hintergrund sicher bin, beginne ich gern damit. In diesem Fall ist eine Mischung aus Payne’s Grey und Indantrene Blue.

Dann habe ich von mich von hinten nach vorn gearbeitet. Erst den Hintergrund, dann den Verbandkasten. Und dann diese Buchstaben… und bei genauen Hinschauen erkannte ich, dass die Buchstaben anscheinend einzeln auf der Metall aufgestempelt wurden. Die Abstände sind alles andere als gleich. Das freut den Impressionisten.

 

 

Etwas Fleißarbeit bedeute das Ausmalen und Ausbessern dann trotzdem, aber ich finde, dieses antike Stück ist es mehr als Wert.

 

 

 

 

 

 

So, nun sind Kasten und Buchstaben da. Nun geht es weiter nach vorn.

 Für die Linkshänder: Malt erst die rechte und dann die linke Mandarine. Sonst hängt man ganz toll mit der Hand irgendwann ungewollt im Orange der Früchte, und die Arbeit, um sie als solche erkennbar (Rundungen, Schatten, Pünktchen, Reflektion etc.) zu machen, möchte man sich nicht zwei Mal machen.

 

 

 

So, dies ist der vorläufige Stand. Nein, ich bin noch nicht fertig.

Leider geht im Winter immer noch schnell das Tageslicht verloren.

Ich hoffe, die beiden sehen morgen Mandarinen immer noch genauso aus wie heute, und das Wetter wird wieder so schön wie heute…

Drückt mir die Daumen!

 

 

 

 

VerbandkastenMandarinen

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