Meine erste Video-Vernissage

Corona macht im Moment nicht nur vieles unmöglich, sondern auch viel Neues möglich. Man könnte auch sagen: Not macht erfinderisch. So kommen neue Medienformate zustande, wenn wir unsere Werke schon nicht öffentlich zeigen können. Plötzlich bekommt das Wort “öffentlich” eine ganz neue Bedeutung. Ohne Öffentlichkeit sitzt jeglicher Künstler ganz allein zu Hause und puzzelt vor sich hin.

Bereits im April sollte ich eigentlich eine Ausstellung nebst Vernissage in der Epiphanias Gemeinde Bremen haben, aber das wurde natürlich verschoben. Beinahe hätte es mit einer dezimierten direkten Öffentlichkeit geklappt, aber dann kam der zweite Lockdown.

Allerdings mag man irgendwann nicht mehr warten – und so gab es eben eine Video-Vernissage.

Hier das Ergebnis:

Hier mehr Klein aber ohO!

Nach dem langen Art-Flur ist nun auch der vermeintliche übersichtlichere Part fertig:

Meine kleinen Schätze fühlen sich meistens in Gemeinschaft sehr wohl. Trotzdem habe ich auch jene für mein Display sorgsam zusammengestellt, und auch beim zweiten Aufstellen hörte ich keine Klagen.

Eine hübsche Begebenheit trug sich mit dem Filmer der Video-Vernissage zu. Verdachtschöpfend machte er ein paar Schritte auf die linke Seite, um festzustellen, ob die Farbtube nicht doch bloß auf das Holz aufgeklebt war. Nein, das Bild blieb flach und alle lächelten amüsiert vor sich hin.

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