Fröhliche Weihnachten und ein tolles 2026
Genau das wünsche ich allen Betrachtern meiner Bilder und Leser meiner Texte, auch wenn ich die meisten wohl nicht kenne, aber gute Wünsche gibt es nie genug.
Genau das wünsche ich allen Betrachtern meiner Bilder und Leser meiner Texte, auch wenn ich die meisten wohl nicht kenne, aber gute Wünsche gibt es nie genug.
Sie ist eine Allrounderin, die alles ausprobiert und mehr als Spaß am Malen hat. Aquarell, Acryl und Öl, Klein oder Groß. Auch die Sujets sind sehr unterschiedlich. Zunächst waren es viele Landschaften. Nun haben es ihr wilde Tiere angetan.
Natürlich gibt es alle möglichen Farben fertig zu kaufen, aber manchmal muss man einfach darauf gebracht werden, dass das nicht sein muss.
Deshalb ging es im Kurs letzte Woche um das Mischen.
So ein „Lichter Ocker“ ist leicht in den Einkaufswagen zu legen, aber welche Farben und Nichtfarben braucht es, um das aus der Grundausstattung (Zitronengelb, Kadmiumgelb mittel, Zinnoberrot, Karmesinrot, Ultramarinblau, Phtaloblau, Titanweiß und Schwarz) zu bauen?
Zwei ganz eifrige Teilnehmerinnen haben sich die Mühe gemacht, dies hier auf ihre Mischteller zu schreiben. Viel Spaß beim Suchen und Finden!
Darüber hinaus hatte ich ein fahles mintgrünes Shirt an, was auch gesucht wurde, ebenso wie ein fliederfarbenes Uhrenarmband und eine kühlgraue Türzarge.
Beim Wunsch nach Pink musste ich die erwartungsvollen Blicke enttäuschen, denn jegliches Rot gibt mit Weiß nur Rosatöne, aber keine satten Farben mehr, d.h. man muss es sich leider doch kaufen.
Also, satte Farben sind grundsätzlich nur aus den Grundfarben (alle außer Weiß und Schwarz) zu mischen. Manchmal hilft Weiß beim Aufhellen, und es genügt. Passt nur auf, damit es nicht zu sehr pastellfarben wird.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Sich vergrößern und aufs Land ziehen hat sogar als Künstler etwas für sich, auch wenn man nun viel weiter von der Stadt weg ist.
Die ganzen giftigen Aktionen kann man nun nicht nur draußen tun, sondern die Bilder zum Trocknen auch noch draußen stehen lassen, und vielleicht tut das auch noch dem alten Holz der Bank gut. Wer weiß!
Die zu sehenden Bilder sind inzwischen in der Galerie angekommen: Viel Spaß beim Anschauen! Kiwis, Physalis, Düne.
Heute fand ich in meinem kleinen Einkauf eine angematschte Mandarine. Armes Ding, aber ich fand es zu schade, ihren heilen Teil gleich zu vertilgen und den Rest wegzuwerfen.
Ja, manchmal sind es solche Impulse von außen, die mich im Moment ins Atelier „treiben“.
Passenderweise fiel mit der kleine uralte Verbandkasten aus der Werkstatt meines Vaters in die Hände. Nichts passte besser zu zum Mandarinenpatienten.
Na, und wer ist hier nun der Patient? Ich bin sicher, ihr werdet es erkennen.
Wenn ich mit dem Hintergrund sicher bin, beginne ich gern damit. In diesem Fall ist eine Mischung aus Payne’s Grey und Indantrene Blue.
Dann habe ich von mich von hinten nach vorn gearbeitet. Erst den Hintergrund, dann den Verbandkasten. Und dann diese Buchstaben… und bei genauen Hinschauen erkannte ich, dass die Buchstaben anscheinend einzeln auf der Metall aufgestempelt wurden. Die Abstände sind alles andere als gleich. Das freut den Impressionisten.
Etwas Fleißarbeit bedeute das Ausmalen und Ausbessern dann trotzdem, aber ich finde, dieses antike Stück ist es mehr als Wert.
So, nun sind Kasten und Buchstaben da. Nun geht es weiter nach vorn.
Für die Linkshänder: Malt erst die rechte und dann die linke Mandarine. Sonst hängt man ganz toll mit der Hand irgendwann ungewollt im Orange der Früchte, und die Arbeit, um sie als solche erkennbar (Rundungen, Schatten, Pünktchen, Reflektion etc.) zu machen, möchte man sich nicht zwei Mal machen.
So, dies ist der vorläufige Stand. Nein, ich bin noch nicht fertig.
Leider geht im Winter immer noch schnell das Tageslicht verloren.
Ich hoffe, die beiden sehen morgen Mandarinen immer noch genauso aus wie heute, und das Wetter wird wieder so schön wie heute…
Drückt mir die Daumen!